Pilze suchen und Beeren sammeln

- Naturkost, Foto: Niederstrasser, Österreich W.
Pilze oder Schwammerl, wie man in Österreich sagt, kann man das ganze Jahr über finden. Je nach Wetterlage schwärmen die Pilzsucher schon ab April/Mai aus. Von den über 10.000 Pilzarten sind aber nur ca. 1.000 essbar. Dazu gehören die Butterpilze, die Steinpilze, Maronen-Röhrlinge, Pfifferlinge, Morcheln und Stockschwämmchen. Man sollte in jedem Fall wirklich nur die Pilze sammeln und essen, die man auch selbst gut kennt. Es kommt häufig vor, dass ungenießbare Exemplare mit Speisepilzen verwechselt werden. Da Vergiftungen zudem auch durch den Verzehr von rohen, verdorbenen oder aufgewärmten Pilzen entstehen können, sollten beim Suchen, Sammeln, Lagern und Zubereiten einige Ratschläge beachtet werden: Keine beschädigten „Gammelpilze“ mitnehmen, keine Plastiktüten oder Rucksäcke, sondern Körbe zum Sammeln nutzen und die Ausbeute am besten abschließend von einem Pilz-Sachverständigen der Gemeinde begutachten lassen. Zuhause in der Küche Ihres Apartments oder Ihrer Ferienwohnung sollten die Pilze sofort und frisch verarbeitet werde.
Und wenn Sie gerade schon im Wald sind, dann sollten Sie auch die schöne Tradition des Beerensammelns wieder aufleben lassen. Es muss ja nicht immer nur für Marmelade sein. Es geht nichts über selbst gesammelte Früchte direkt vom Busch in den Mund. Schmackhaft und preiswert: Wilde Him-, Brom- und Walderdbeeren oder Heidelbeeren (auch gerne mit Vanillepudding). Himmlisch, gesund und voller Vitamine. Saison ist vom Sommer bis in den Herbst hinein.
Wer sich zum Thema Pilze schon einmal vorab schlau machen möchte, besucht einfach das Pilzmuseum in Einöd bei Treffen am Ossiacher See:
Pilz-Wald-Naturwunderwelt
A-9541 Einöd
Österreich
Telefon: 0043 (0) 4248 2666
E-Mail: info(at)pilzmuseum.at
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